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Bedeutender Ausgangspunkt der Steinbaukunst lag in der Periode der höchsten Machtkonzentration ägypt. Könige im Alten Reich (3.-6. Dynastie, 2780-2265 v. u. Z.). Beispielhaft der Grabbezirk von Sakkara u. die Tätigkeit des Baumeisters Imhotep. Höhepunkt während 4. Dynastie die Pyramiden in Giseh. In der 5. Dynastie Übergang zu kleineren Heiligtümern, speziell den Sonnentempeln, daneben in 5. u. 6.Dynastie prächtige Felsgräber, große Sitz-u. Standbilder sowie feingearbeitete Reliefs. Im Mittleren Reich (13.-22. Dynastie, 2040-1680 v. u. Z.) erneut Großanlagen von Heiligtümern in Kar-nak, Dendera, Herakleopolis, Memphis, Heliopolis, Bubastis, Tanis u. a., außerdem zahlr. Festungen nachweisbar. Im Neuen Reich (18.-20. Dynastie, 1562-1085 v. u. Z.) Ausbau der Residenz Tell-el-Amarna, der Wohnstadt Der-el-Medina, Anlage von Tempeln in der Hauptstadt Theben mit Sonderformen des Peripteros-Tem-pel (z. B. Medinet-Habu), des Terrassentempels (z. B. Der-el-Bari) u. des Felstempels (z. B. Abu Simbel), alle meist in Verbindung mit Kolossalstatuen von Königen u. Opferstatuen. Während in der Ptolemäer- u. Römerzeit noch Tempelbauten im ägypt. Stil überwiegen (z. B. Dendera u. Philae), führte die Wirksamkeit italien. u. fran-zös. Architekten E. 19.-1. H. 20. Jh. zu einer Mischung altägypt, islam. u. europäischer Architekturformen. |
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