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Älteste Beispiele aus dem frühen Mittelalter sind mörtellose Bruchsteinbauten in Simbabwe u. Lehmbauten im Sudan, sonst südlich der Sahara keine Beispiele nachweisbar. Es überwog der Lehmbau in Form des Lehmflechtwerks (Kegelhütten im Ostsudan, Ost- u. Südostafrika, viereckige Hütten [Tembe] in Tanganjika, Giebeldachhütten in Kamerun, Ost- u. Südkongo) u. Gebäude aus luftgetrockneten Lehmziegeln u. Lehmklumpen (Westsudan, Guinea, Mali u. Elfenbeinküste). Haupttypen: rechteckige Flachdachhäuser, quadrat. Häuser mit Kegeldach u. Kegelhütten mit Lehmkuppeln, oft in wehrhafter Anordnung mit Innenhöfen. Außerdem existiert der Holzbau in Form von Sockeldachhäusern (aus hölzernen Gabeln u. Flechtmatten) u. Pfahlbauten. Straßendorfformen überwiegen. Die seit der Kolonialzeit entstandenen Bauten u. Städte wurden von nichtafrikan. Arch. als Importarchitektur aus vielen internationalen Bereichen geschaffen. |
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