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Die unterschiedl. Entwicklung der verschiedenartigsten gesellschaftl. Organisationsformen spiegelt sich in den Bauzeugnissen wider. Sie reichen von den primitiven Stufen der Jäger u. Sammler, trop. u. subtrop. Feldbauern u. Gebirgsjägern bis zu den hochentwickelten Kulturen der Maya (Altperuan. Kultur, reichte von Ekuador bis Chile, mit bedeutsamen Pyramiden u. Steintempeln). Meisterhafte Steinver- u. -bearbeitung auch bei den Chavin-Kultu-ren (verbreitet in Peru) u. den Tiahua-naco-Kulturen (verbreitet im Hochland von Peru u. Bolivien, um 700) sowie in der Kultur der Azteken (verbreitet in Nordamerika u. dem Hochland von Mexiko, um 1370 seßhaft, 1521 Kultur systematisch durch span. Eroberer vernichtet). Typisch war die strenge soziale Differenzierung, die sich ausdrückte in Steinbauten für Götter, Priester u. herrschende Oberschicht u. Behausungen für das Volk, die ausnahmslos aus Holz u. Stroh bestanden. Bestimmung, Datierung u. Einordnung der archäolog. Funde sind z. T. stark umstritten. |
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