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[lat.], urspr. heidn. Opferplatz außerhalb von Baulichkeiten, in Frühzeit der Antike Steinblöcke auf Vorplätzen von Tempeln. Seit Hellenismus entwickelt zu monumentalen Stufenbauten mit Säulenarchitekturen u. reichem Reliefschmuck (z. B. Zeusaltar aus Pergamon, 2.Jh. v.u.Z.; Ära pacis Augustae in Rom, 9. Jh. v.u.Z.). Im alt-christl. Kirchenbau (Basilika) als Tischaltar vor der Apsis, im Mittelalter in der Apsis aufgestellt. Seit Karolingerzeit Umbildung der Block- in Kastenform u. Erweiterung durch die z. T. architektonisierte vordere Altarbekleidung (Antependium) u. hinteren Altaraufsatz (Altarretabel). Infolge zunehmenden kathol. Heiligenkultes der Hauptaltar (Hochaltar) durch Nebenaltäre ergänzt. Sonderformen: kathol. Sarkophagaltäre (18. Jh.) u. Protestant. Kanzelaltäre (18./19. Jh.). |
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