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norddt. Sonderentwicklung innerhalb der europäischen Gotik mit Verbreitungsschwerpunkten in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, dem ehem. Ordensland u. Brandenburg. Durch Einfluß der Hanse Übernahme französ. u. nieder-länd. Architekturanregungen. In der Frühzeit (13. Jh.) charakterist. Ausbildung monumentaler basilikaler bürgerl. Stadtkirchen in Anlehnung an den Grundtypus der Lübecker Marienkirche u.a. in Wismar, Rostock, Stralsund, Schwerin, Dargun. In der Spätzeit (14./15. Jh.) Entstehung von Hallenkirchen mit z. T. dreiapsidialem Schluß und z. T. mit Hallenumgangschören. Daneben repräsentative Rathäuser (Lübeck, Rostock, Stralsund) u. bedeutsame Wohnhäuser mit Staffelgiebeln, besonders seit M. 14. Jh. Durchsetzung eines reichen Schmuckstils. Hauptmeister: Hinrich Brunsberg, u. a. tätig in Greifswald, Prenzlau, Anklam u. Brandenburg. |
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