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Bahnhofsbauten

 
     
  seit 1822-25 nach dem Vorbild alter Posthöfe entstanden. Bald Entwicklung spezieller funktioneller Lösungen in Form von Kopf- u. Durchgangsbahnhöfen mit Bahnsteigen, Bahnsteighallen u. Empfangsbauten (z. B. Bayr. Bahnhof in Leipzig, 1842). Beachtl. techn.-konstruktive u. gestalter. Revolutionierung unter Einfluß des engl. u. französ. Glas-Eisen-Baues (z. B. London-Paddington, 1854, u. Paris, Gare du Nord, 1867). Früheste u. modernste dt. Hallenkonstruktion war der Hauptbahnhof Frankfurt/M. (Schwedler & Frantz, 1883). Historisierende Stilelemente rasch durch neue Technik verdrängt, ebenso Jugendstilarchitekturen (z. B. Paris, Wien, Berlin). Bahnbrechende Anlagen mit Funktionsbedienung des Empfangsgebäudes in Stuttgart (P. Bonatz, 1913-28) u. Leipzig (Lossow & Kühne, 1907-15). In neuzeitl. Baulösungen Verwendung von Stahl u. Spannbeton, Bestreben nach einheitl. funktioneller, gestalter. u. städtebaul. Konzeption u. guter verkehrsmäßiger Anbindung (z.B. Rom, Stazione Termini; Warschau, Zentralbahnhof).  
 

 

 

 
 
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