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Wohngebäude der bäuerl. Bevölkerung, in ländl. Volksbauweise (Blockbau, Fachwerk, Lehmbauweise u. Stein) entstanden aus prä-histor. Vorformen (Pfostenhaus usw.). Seit dem Neolithikum beginnende Differenzierung in Wohn-, Wohnstall-, Stall- u. Vorratsgebäude, seit der späten Bronzezeit mit der Herausbildung des privaten Eigentums Entstehung des Gehöfts. Durch un-terschiedl. Produktionsweisen u. geo-graph.-klimat. Verhältnisse formten sich verschiedenartige Typen. In Deutschland werden generell unterschieden: 1. oberdt. Gruppe (z. B. Wohnstallhäuser im Schwarzwald, Oberbayern, Niederbayern, Hessen u. Franken; Frank. Einhaus oder Gehöft in Franken, Pfalz, Rheinland, Thüringen, Sachsen u. Schlesien; Mark. Mittelflurhaus in Brandenburg u. ostdt. Bauernhaus mit Umgebinde in der Lausitz u. a. Gebieten, sowie sorbischem Blockhaus im Spreewald). 2. nie-derdt. Formgruppe (Niedersachsenhaus u. Friesenhaus), meist Einhaustypen in Einzellage (Gulfhaus, Haubarg), verbreitet in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Westfalen, Mecklenburg u. im Niederrheingebiet. |
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