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alle im Zusammenhang mit einem Bauwerk stehenden plast. Gestaltungen in dekorativ-ornamentaler u. figuraler Form. Seit ältester Zeit in Babylonien, Assyrien u. Ägypten, später in der griech., etrusk. u. röm. Baukunst in religiöser Bestimmung zweckgebunden angewendet. Wiederaufleben seit 11./12. Jh. in der sakralen Architektur des Mittelalters, speziell als Gewändestatuen u. figürl. Reliefs. Seit der Renaissance zunehmende Verbreitung antifeudaler, weltl. Ideengehalte des sich entwickelnden Bürgertums. Die noch im Barock bestehende enge Durchdringung von Architektur, Malerei u. Plastik begann sich mit dem Klassizismus zu reduzieren auf flächenfüllende Reliefs u. Figurennischen. Nach dem historisierenden Epigonentum des späten 19. Jh. trat die Bauplastik seit dem 1. Weltkrieg hinter den Auffassungen der Neuen Sachlichkeit u. des Funktionalismus zurück. Die Architektur der Gegenwart erstrebt durch synthet. Verbindung von Bau- u. Bildkunst neue, zeitentsprechende Aussagen u. Gestaltungen. |
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