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dt. Arch., Maler, Graphiker u. Formgestalter (1868 Hamburg - 1940 Berlin). Studium an den Kunstschulen in Karlsruhe, Düsseldorf u. München (1886-91). Mitbegründer der Münchner Sezession (1892), Mitglied der Darmstädter Künstlerkolonie (1899-1903), Direktor der Kunstgewerbeschule Düsseldorf (1903-07). Seit 1907 künstler. Berater des AEG-Konzerns in Berlin, 1913 Vorstandsmitglied des Deutschen Werkbundes. 1922 Nachfolger Otto Wagners an der Wiener Akademie, seit 1936 Leitung eines Meisterateliers der Preuß. Akademie der Künste in Berlin. Neben bahnbrechenden Leistungen auf dem Gebiet zweckmäßiger industrieller Formgestaltung von Massenerzeugnissen führender Industriearchitekt in Deutschland. Hauptwerke: AEG-Turbinenhalle in Berlin (1908-09), Bauten der Gasgesellschaft Frankfurt/M. (1911), Fabrikanlagen u. Arbeitersiedlungen in Hennigsdorf (1911), Mannesmann-Gebäude in Düsseldorf (1911 bis 1912), ehem. NAG-Werk in Berlin-Oberschöneweide (1915), 2 Geschäftshochhäuser am Alexanderplatz in Berlin (1930-31) u.a.m. auch Funktionalismus (Abb.), Jugendstil (Abb.). |
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