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(Karner), runder, rechteckiger oder polygonaler ein- oder zweigeschossiger kapellenartiger Bau (auch Nischen in Kirchenmauern) zur Aufnahme von Gebeinen bei Nachbestattungen auf engen mittelalterl. Friedhöfen. Hauptverbreitung in Romanik u. Gotik, vorwiegend in Niederösterreich, Kärnten, Böhmen u. Süddeutschland (z. B. Mödling, Tulln, Sedlec u. a.), selten in Norddeutschland (z. B. Doberan, um 1250). |
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