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Bauwerke aus Tragwerk u. Oberbau zur Überquerung von Tälern, Gewässern u. Wegen, je nach Funktion unterschieden in Aquädukte (Wasserleitungen), Viadukte (Straßenbrücken, Eisenbahn- u. Fußgängerbrük-ken). Ausführungen in Holz, Stein, Eisen, Stahlbeton u. Stahl, konstruiert als Balkenbrücken, Bogenbrücken, Hängebrücken, selbsttragende u. bewegliche Brücken (Zugbrücken, Hubbrücken, Drehbrücken). Nachweisbar seit der Bronzezeit (4000 v. u. Z.) als selbsttragende Holzkonstruktionen, in Asien u. Afrika als primitive Hängebrücken. Erste Bogenbrücken aus Stein in Mesopotamien, Ägypten (3600 v.u.Z.), Babylon (2000 v.u.Z.) u. Rom (200 v. u. Z.-260 u. Z.). Letztere als Meisterwerke der Baukunst erhalten in Rimini/Italien, Martorell/Spanien u. Nimes/Frankreich. Davon abgeleitet mittelalterl. Beispiele des 12.-16. Jh. Erste Gußeisenbrücken in England (18. Jh.). Im 19. Jh. Meisterwerke der Ingenieurbaukunst aus Eisen und Stahl, im 20. Jh. abgelöst durch Stahlbeton- u. Seilkonstruktionen hoher Tragfähigkeit u. Reichweite, z. B. Golden Gate Bridge San Francisco (1937), Brooklyn Bridge New York (1883). |
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