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bewohnte Wehranlage der herrschenden Klassen des Altertums u. Mittelalters zur Gebiets-, Grenz- u. Geleitssicherung u. -beherrschung. Errichtet unter Ausnutzung strategisch günstiger Geländebedingungen als Höhenburg, Niederungsburg oder Wasserburg. Baul. Sicherung durch Gräben, Ringmauern (Bering, Zingel), verstärkte Schildmauern mit Wehrgängen (äußerlich durch Zinnen gekennzeichnet) u. Tore (mit Zugbrücken u. Fallgattern). Innerhalb der Mauern befinden sich in der Regel der Bergfried als letzte Zuflucht, der Palas mit Wohnräumen, Rittersaal u. heizbarer Kemenate oder Dirnitz sowie die eingebaute oder als Sonderbaukörper ausgebildete Burgkapelle (z. T. Doppelkapelle), Brunnen u. Zisternen. Sonderentwicklung in der Ordensbaukunst. Im 16. Jh. mit der Entwicklung der Feuerwaffen, einer zentralisierten Landesherrschaft u. der Verbesserung der Wohnkultur Übergang zu Schloß u. Festung. |
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