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[frz.], abgewandelte oder unverstandene Nachbildungen chines. u. ostasiat. Zierformen, die im Zusammenhang mit Importen von Porzellan, Möbeln, Zeichnungen u. Graphiken E. 17./18. Jh. zur Interpretation der fern-östl. Welt als Ausdruck sorglosen Lebensgefühls führten u. besonders auf das Kunsthandwerk in Frankreich, Deutschland u. England übertragen wurden. Einrichtung von Spiegel- u. Porzellankabinetten in vielen Barockschlössern folgten Übertragungen auf die Außenarchitektur. Beispiele: Japanisches Palais in Dresden (1715 bis 1741), Schloß Pillnitz (1719-32), Teepavillon in Potsdam-Sanssouci (1754 bis 1755). |
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