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Dorfanlagen

 
     
  bäuerl. Siedlungen für tier. u. pflanzl. Produktion. Überwiegend historisch gewachsene Anlagen, gekennzeichnet durch Gehöfte, dominierende Kirche, Schmiede, Gasthof, Schule u.a.m. Urspr. Formen durch ge-sellschaftl., Ökonom, u. geograph. Bedingungen hervorgebracht: 1. Haufendorf mit unregelmäßiger Anlage von Straßen u. Wegen, 2. Gassendorf mit Gehöftlage beiderseits einer schmalen Gasse, 3. Zeilendorf mit einseitiger Hofanordnung an einem Weg oder Gewässerrand, 4. Platzdorf mit regelmäßiger Hoflage um einen zentralen Platz (bei kreisförmiger Anordnung auch: Rundling), 5. Straßendorf mit beiderseitiger Anordnung der Gehöfte entlang einer Straße von teils erhebl. Länge, 6. Angerdorf mit platzartiger Erweiterung der Durchgangsstraße, 7. Reihendorf (Hufendorf) mit einer Reihung von Einzelgehöften, an die jeweils die zugehörige landwirtschaftl. Nutzfläche anschließt u. 8. Streusiedlung mit Streulage der Gehöfte. Viele dieser Anlagen im Be-. reich von Städten wurden z. T. durch baul. Eingriffe entstellt.  
 

 

 

 
 
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