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Dorfkirchen

 
     
  Älteste Spuren in Deutschland im Rheingebiet als feudale Eigenkirchen in Holzbauweise (um 700) nachweisbar sowie als Missionskapellen (8./9. Jh.). Erste Steinbauten sind Feld- u. Backsteinkirchen der Romanik u. Frühgotik. Haupttypus bildete die einschiffige Saalkirche mit quadrat. Chor oder geradem Ostabschluß u. massivem Wehrturm, der in Kriegszeiten als Zufluchtsstätte diente. Seit 14. Jh. zunehmend polygonale Chorschlüsse. Die einfachen, Monumentalität ausstrahlenden Grundanlagen wurden jahrhundertelang bis ins 20. Jh. beibehalten, nur gelegentlich variiert als Dreikonchenanlage, 2 schiffige Hallenkirche, Wandpfeilerkirche, Zentralbau usw. in Anlehnung an städt. Kirchen. Innenausstattungen seit dem 16. Jh. mit Emporen u. Patronatslo-gen.  
 

 

 

 
 
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