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Typus eines Kaufmannshauses in vielen europäischen Handelsstädten; Ausprägung im 15. Jh., Weiterentwicklung zu palaisartigen Formen im 17./18. Jh. Bestehend aus einem oder mehreren hintereinanderliegen-den Höfen eines von 2 Straßen tangierten Grundstückes, die miteinander durch Durchfahrten verbunden waren u. damit ein Passieren ohne Wendemanöver gestatteten. Seit Spätgotik, Renaissance u. Barock vielfältige architek-ton. Gestaltung durch Galerien, Portale, Treppenanlagen usw. (Leipzig, Torgau, Pirna, Zittau, Görlitz u. v. a. m.). Wiederaufnahme des Prinzips E. 19./A. 20. Jh. bei Mietkasernen u. Hinterhofbebauungen. |
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