| |
feste Höfe oder Wohntürme in frühmittelalterl. Städten, mit deren Errichtung feudale Grundherrn, später auch reiche Bürger, neben der Burg des Stadtherrn, befestigten Klöstern u. Stadtbefestigungsanlagen ihre Schlüsselstellung im Stadtorganismus sicherten. Standorte an wirtschaftl., polit. u. strateg. Punkten, speziell an Märkten u. Hauptdurchgangsstraßen. Hauptverbreitung in Form von Geschlechtertürmen in Oberitalien (z. B. S. Gimignano bei Siena). Beispiele in Trier, Köln, Regensburg, Magdeburg, Saalfeld, Erfurt u.a.m. |
|