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tribünen- oder galerieartiger Einbau aus Stein oder Holz auf Freistützen in Kirchen zur Vergrößerung des Nutzraumes, Absonderung bestimmter sozialer Gruppen (Herrschaftsempore, Nonnenempore) und funktionelle Zwecke (Sängerempore, Orgelempore). Herkunft vermutlich aus Byzanz. Im 10. Jh. Übertragung auf den westeuropäischen Sakralbau (z. B. Gernrode, St. Cyriakus, 961 begonnen), seitdem bis zur Gegenwart verbreitet. |
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