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in der Architektur im Gegensatz zum früher entwickelten Stil der Malerei seit etwa 1910 insbesondere in Deutschland, Italien, Frankreich u. Rußland aus dem Jugendstil hervorgegangene Strömung, die sich auf antinaturalist. Formen orientierte in der Art freigeformter Plastiken. Besondere Betonung ausdrucksstarker vertikaler u. spitzwinkliger Formen, die u. a. Elemente des Konstruktivismus u. der Organischen Architektur mit der Aktivierung reiner, kräftiger Farbgebung (Polychromie) verbanden. Hauptvertreter: H. Poelzig (Fabrik in Luban u. Wasserturm in Poznan, 1911; ehem. Großes Schauspielhaus in Berlin, 1919), E. Mendelsohn (Einsteinturm in Potsdam, 1919-21, u. ehem. Hutfabrik in Luckenwalde, 1921-23), L. Mies van der Rohe (Bürohausentwurf für Berlin, 1919), F.Höger (Chilehaus in Hamburg, 1922/23), B. Taut, P. Behrens u. a. m. |
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