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aus der german. Zimmermannskunst des 6.11. Jh. hervorgegangene Bauweise, deren stat. Konstruktion aus einem Holzbalkengerüst besteht. Wandgefüge aus senkrechten Kanthölzern (Ständern), die auf waagerechten Saumschwellen aufsitzen u. oben durch den Rahm (2. Schwelle) abgeschlossen wird. Die Schwellen der Außenwände bilden den Schwellenkranz. Längs- u. Querschwellen, horizontale Riegel, schräge Kopf- u. Fußstreben, Sparren oder Scheren vervollkommnen das Gerüst, dessen Gefache durch Bohlen, Lehmflechtwerk u. Ziegel geschlossen wurden. Verbreitet vom Mittelalter bis 20. Jh., Blüte im 16./17. Jh. vor allem in Niedersachsen u. Hessen. |
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