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Flucht-, Wehr- u. Verteidigungsanlage von Burgen u. Städten. Verbreitet seit dem Altertum. Seit Erfindung der Schußwaffen (E. 15. Jh.) selbständige Bauaufgabe, besonders im 16.-18. Jh. mit bedeutenden Leistungen in Italien, Niederlanden, Frankreich u. Deutschland in Form von Ba-stionäranlagen. Sie bestanden aus innenliegender Zitadelle mit Reduit, z. T. mehrgeschossigen Kasematten, Kavalieren für Beobachtungszwecke, Kurtinen, dem vorgelegten Glacis, im Vorfeld liegenden Außenwerken (Ravelin, Redan, Schanze). Im 19. Jh. weitgehende Auflösung der Systeme in Gruppenfestungen mit Forts. Im 20. Jh. durch Luftkriegsmöglichkeiten bedeutungslos, teilweise ersetzt durch unterirdische Bunkersysteme. |
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