| |
ältere, auf jahrhundertelanger Tradition beruhende Gebäudeanordnung im bäuerl. Haus- u. Siedlungswesen, größtenteils aus dem Einhaus durch wachsende Differenzierung der Wohn- u. Produktionsformen entwik-kelt. Zahlr. Grundtypen mit z. T. landschaftsbedingter Häufung, aber auch abhängig von den landwirtschaftl. Betriebsgrößen. Grundsätzl. Einteilung in: 1. Streuhof mit regelloser Gebäudelage, 2. Gruppenhof mit Vereinigung von Wohn- u. Wirtschaftsgebäuden, 3. Zwiehof mit Trennung des Wohn- u. Wirtschaftsteiles. Daneben Einteilung nach dem Standort der Gebäude: 1. Parallelhof als Rechteckanlage, an dessen Längsseiten die Gebäude parallel zueinander u. rechtwinklig zur Straße liegen; 2. Winkel- oder Hakenhof mit rechtwinkliger Stellung der beiden Haupttrakte für Wohn- u. Wirtschaftszwecke; 3. Dreiseithof, bei dem das Hofrechteck mit Ausnahme der Straßenseite bebaut ist; 4. Vierseithof, der allseitig umbaut ist. |
|