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(Glas-Eisen-Bau). Anfänge im 18. Jh. mit Orangeriefassaden. Um 1830/40 reine Glas-Eisen-Konstruktionen bei Gewächshäusern u. Passagen. Bahnbrechend seit 1851 die riesige Ausstellungshalle von J. Paxton anläßlich der Londoner Weltausstellung. Mit Erkenntnis der Vorteile der Vorfertigung von Einzelteilen zunehmende Bevorzugung bei Hallenbauten (Ausstellungen, Eisenbahn), Fabriken u. Glasüberdachungen von Warenhäusern, Kassenhallen, Innenhöfen. Seit 2. H. 19. Jh. Entwicklung von Schaufenster-verglasungen zu Glasvorhangfassaden bei Büro- u. Geschäftshäusern (erste dt. Glasvorhangfassade am Warenhaus Tietz in Berlin, 1900). Neuer Auftakt durch Übertragung auf den Industriebau (P. Behrens, W. Gropius). 1914 avantgardist. farbiges »Glashaus« von B. Taut auf der Werkbundausstellung Köln. Seit den 20er Jahren Hauptelement der Architektur der Neuen Sachlichkeit, bahnbrechend L. Mies van der Rohe. |
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