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dt. Arch. (1883 Berlin - 1969 Boston/USA). Studium in München u. Berlin. 1908-10 Mitarbeiter im Büro von P. Behrens, anschließend selbständig. 1919 Mitglied des Arbeitsrates für Kunst. Gründer (1919) u. Leiter (bis 1928) des Staatl. Bauhauses in Weimar u. Dessau. 1934 Emigration nach England, 1937 Berufung als Prof. u. Leiter der Architekturabteilung an die Harvard-Universität in Cambridge/ Mass. Bahnbrechender Vertreter moderner Architektur der 1. H. 20. Jh. in streng sachl. u. geometr. Formen des Funktionalismus. Seit 1910 vielfache Versuche zur Einführung industrieller Fertigbauweisen. Hauptwerke: Bürohaus der Werkbundausstellung in Köln (mit A. Meyer, 1914), Denkmal der Märzgefallenen in Weimar (1922), Bauhausgebäude u. Meisterhäuser in Dessau (1925/26; Neue Sachlichkeit, Abb.), Siedlung Dessau-Torten (1926), Siedlung Karlsruhe-Dammerstock (1927/28), Gestaltung der Werkbundausstellung in Paris (1930), Wettbewerbsentwürfe für ein Theater in Charkow (1930) u. Sowjetpalast in Moskau (1931), Versuchssiedlung in Berlin-Haselhorst (1931), Boston-Center (1949), Bauten der Harvard-Universität (1949-50), PANAM-Gebäude in New York (1952), Universitätsbauten in Bagdad (1960 ff), Gropius-Stadt in Berlin-Britz (1964ff.), Botschaftsgebäude in Athen (1966) u. Buenos Aires (1969) u.a.m. |
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