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kirchl. Raumform, bei der gleichhohe Mittel- u. Seitenschiffe (im Gegensatz zur Basilika) in der Regel unter einem gemeinsamen Dach vereinigt sind. Zurückgehend auf Hallenkrypten des 11. Jh. Ab 1200 Herausbildung des Typs der Westfäl. Hallenkirche (z. B. Dom Paderborn, ab 1230; Münster Herford, 13. Jh.; Wiesenkirche Soest, ab 1331). Um 1250 Verbreitung nach Norddeutschland u. Skandinavien unter Entstehung der chorlosen Halle (z.B. St.Marien Greifswald). Kombinationen zwischen westfäl. Hallenkirche u. nordfranzös. Kathedralgotik führten zu Beispielen, wie Elisabethkirche Marburg (1207-31), Dom Minden (ab 1267), Münster Essen (ab 1275), St. Severi Erfurt (E. 13. Jh.), Dom Meißen (14. Jh.). Bevorzugter Typus der bürgerl. Pfarrkirchen der Spätgotik mit Entwicklungshöhepunkt der obersächs. Hallen (Annaberg, Marienberg, Schneeberg, Pirna, Zwickau, Halle u. a., zwischen 1480 u. 1550). |
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