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Hangbebauung

 
     
  Bauanlagen an abschüssigen Geländehängen. Seit dem Altertum aus strateg. Gründen bevorzugt (Akropolen, Tempel, Burgen), ebenso seit dem Mittelalter (Burgen, Klöster, Kirchen, Stadtanlagen) zugleich als Mittel der Steigerung städte-baul. Wirksamkeit im Dienste der herrschenden Klassen ausgenutzt. Zur Sicherung des abrutschgefährdeten Untergrundes wurden teilweise komplizierte Gründungen vorgenommen u. Substruktionen angelegt. Auf Wohnbebauung erst im 20. Jh. nach Einführung der Zeilenbauweise senkrecht zum Abfall des Hanges ausgedehnt, jedoch erschwert unter den besonderen techn. Anforderungen der industriellen Montagebauweisen, daher mehr bei Einzelgebäuden (Landhäusern, Hotels, Erholungsbauten usw.) anzutreffen. Spezielle Anwendung als Terrassenhaus.  
 

 

 

 
 
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