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Ableitung von vorge-schichtl. Formen des hölzernen Pfostenhauses. Seit 4. Jt. v.u.Z. in Mesopotamien mehrräumige, differenzierte Anlagen nachgewiesen, vermutlich als Ausdruck beginnender Auflösung der Gentilgesellschaft. Gleichzeitig Trennung des sakralen Bereiches vom profanen durch Ausbildung der Tempel. Griech. Haustypen zurückgehend auf das ältere ägäische Megaron des 372. Jt. v. u. Z., davon abgeleitet der Prostas-Typ u. der später überwiegende Peristyl-Typ mit dem von einer Säulenhalle umgebenen Innenhof. In heilenist, u. röm. Zeit mit Steigerung des Wohnkomforts ab etwa 3. Jh. v. u. Z. Übergang zu entwickelten zweigeschossigen Haustypen mit zentralem, durch beide Geschosse reichendem Atrium. In der röm. Kaiserzeit Herausbildung der freistehenden Villa u. in den Städten unter Verzicht auf das Atrium Entwicklung des mehrstöckigen Mietshauses mit Läden im Erdgeschoß. |
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