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Haustein

 
     
  (Werkstein, Bossenstein), bearbeiteter Naturstein von großer Dauerhaftigkeit (Granit, Granulit, Magmatit, Syenit, Porphyr, Trachyt, Phonolith, Basalt, Lava, Gneis, Serpentin, Kalkstein, Marmor, Alabaster, Grauwacke, Sandstein), z. T. auch künstlich hergestellter, bearbeiteter Kalksand- u. Zementstein. Meist auf ästhet. Wirkung der natürl. Struktur bedacht, aber auch steinmetzmäßige Behandlung in Form von Scharrierung, Schliff, Körnung, Spitzung usw. In der histor. Architektur seit 3. Jt. v.u.Z. in Vorderasien u. Ägypten angewendet, ebenso in der Antike u. dem Mittelalter. Ausgeprägte Blüte in Renaissance u. Barock für Prachtfassaden. Erneute Bevorzugung in der bürgert. Baukunst des 19./1. H. 20. Jh. unter besonderer Ästhetisierung der Materialwirkung. Durch Übergang zu industriellen Bauweisen wurden die führende Rolle u. der Anwendungsbereich wesentlich eingeschränkt.  
 

 

 

 
 
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