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Grabstätte Christi in der Grabeskirche von Jerusalem, bestehend aus kleiner Kapelle, Vorraum u. eigentl. Grabkammer, die im 4.-6. Jh. mit einem Baldachin überwölbt wurde. Umbauten bis ins 16. Jh., Neuerrichtung nach Brand 1808. Seit 5. Jh. vielfach nachgebildet in Malerei, Kleinkunstwerken, Reliquienkästchen, aber auch architektonisch als Kirchen, Friedhofskapellen (z. B. Michaelskapelle in Fulda, 820-22; Görlitz, um 1498; Friedhofskapelle Waldshut/ Rhein, 1683). Außerdem Einbau verkleinerter Nachbildungen in Kirchen-innenräume (z. B. St. Cyriakus in Gernrode, 11. Jh.; Rotunde der Kapuzinerkirche in Eichstätt, 1194). In stark reduzierter u. veränderter Form auch als Sarkophag mit schlafenden Wächtern u. baldachinartigem Abschluß (z. B. im Münster zu Freiburg/Br., um 1330), in Formen des Andachtsbildes, Holzplastiken oder plast. Darstellungen auf Sakramentshäusern. |
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