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Bauten u. Nebenanlagen für die maschinell betriebene Produktion. Nach frühesten Anlagen der Manufakturperiode (16./17. Jh.) in Form von Schmieden, Hüttenanlagen, Ziegeleien, Brennereien usw. Schnelle Entwicklung seit der industriellen Revolution (18./19. Jh.), zunächst noch beeinflußt von Architekturen des städt. Bürgerhauses, ländl. Herrenhauses u. feudalem Schloßbau. Seit 1. H. 19. Jh. durch einfache kub. Baukörper ersetzt, zuerst mit klarer Funktionsbetonung u. ausgewogenem Formempfinden. Seit Mitte 19. Jh. zunehmend durch unförmige Kästen ersetzt und z. T. durch Formen des Eklektizismus drapiert. Dabei zunehmender Übergang von Holzfachwerk- zu Steinbauten mit inneren Aussteifungen durch Eisensäulen oder zu hallenartigen Glas-Eisen-Bauten. Seit etwa 1910 unter Erfordernissen der Rationalisierung u. unter Einfluß der Arbeiterbewegung allmähl. Durchsetzung neuer Möglichkeiten funktioneller Gestaltung (P. Behrens, H. Poelzig, W. Gropius), besonders seit den 20er Jahren Übergang zu aufgegliederten Gebäudekomplexen in Anpassung an rationalisierte Produktionsabläufe. Dabei Rückgewinnung spezieller ästhet. Gestaltungsprinzipien, oftmals werbewirksam für den Industriezweig bzw. den Produzenten. |
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