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(Binnenhof), durch Bauten begrenzter, meist architektonisch gestalteter Freiraum. Ursprünglichste Form das Gehöft der Ackerbauvölker. In hellenist.-röm. Zeit das Atrium des Wohnhauses, im Mittelalter der Kreuzgang, in der Renaissance der Arkadenhof italien. Palazzi u. Prachthöfe europäischer Schloßanlagen (z. B. Blois, Torgau, Krakau, Heidelberg, Aschaffenburg, Escorial) u. Bürgerhäuser (z.B. Pellerhaus in Nürnberg). Nach Bevorzugung offener Höfe im 18. Jh. (Cour dhonneur) im 19. Jh. neue funktionelle Aufgaben als Höfe in Verwaltungsbauten, Hotels, Warenhäusern (Lichthöfe), Fabrikhöfe, Wohnhöfe, Höfe in Hinterhäusern u. dgl. |
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