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Kirchen- u. Klosteranlagen im Barockstil des späten 16. u. 17. Jh. von teilweise monumentalen Ausmaßen, die sich ableiten von der Architektur der Jesuit. Stammkirchen in Rom (II Gesü, 1568ff.; S. Ignazio, 1626 ff.) in der charakterist. Verschmelzung von Langhaus mit eingezogenen Kapellen u. einem Zentralraum. Demonstration von kraftvoll-dynam. Formenbewegtheit an spannungsreich-rhythmisch schwingenden Räumen in Verbindung mit Plastik u. Malerei. Zur schnellen Gewinnung von Anhängern, besonders im Zuge der Gegenreformation, weitgehende Anpassung an land-schaftl. Baugewohnheiten, daher oftmalige Mischungen der Barockformen mit spätgot, rokokohaften u. überwiegend klassizist. Elementen. Hauptverbreitung im Rheinland, in Süddeutschland, Böhmen u. Polen, darüberhinaus in Indien u. Lateinamerika. |
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