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[lat.], im 13. Jh. aus Ambo u. Lettner entwickelter, erhöhter Standort für den Geistlichen einer christl. Kirche. Meist an einem Pfeiler des Langhauses angebracht, bestehend aus Kanzelfuß, Kanzelkorb u. Schalldeckel. Alle Teile boten Ansatz für reichen fi-gürl. u. ornamentalen Schmuck. Sonderformen: freistehende Kanzel (z. B. Tulpenkanzel im Freiberger Dom), Kanzelaltäre (besonders in Sachsen u. Norddeutschland). |
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