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Kapitell

 
     
  [lat.], Kopf einer architek-ton. Stütze (Säule, Pfeiler, Pilaster) zur Erweiterung des Auflagers. Als vermittelndes Bauglied zwischen Stütze u. Last Ansatzpunkt reicher plast. Gestaltung. In altägypt. Kunst Lotosknospen-u. Papyrusknospenformen, in griech.-antiker Baukunst spezielle Formen für ion., dor. u. korinth. Säulenordnungen. Aus dem byzantin. Bereich stammende Korb-, Falten- u. Trapezkapitelle z.T. auf Bauten der Karolingerzeit übertragen, ebenso wie Pilzkapitelle aus der Holzarchitektur. In der Frühromanik vorherrschend Würfelkapitelle, in der Frühgotik Kelch- u. Kelchblockkapitelle. Die Verbindung der letzteren mit Pflanzendekorationen führte zu Knospen- u. Blattkapitellen, deren Naturalismus E. 13. Jh. neuerl. Stilisierung weicht. In Renaissance, Barock u. Klassizismus Rückgriffe auf antike griech. Formen. Abb. S. 133.  
 

 

 

 
 
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