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[frz.], Soldatenunterkunft, bekannt seit der röm. Kaiserzeit in Form 2geschossiger, langgestreckter massiver Baracken. Wiederaufnahme in Idealkonzeptionen für Festungsanlagen der Renaissance. Prakt. Realisierung erst mit der Einführung stehender Heere in Residenzstädten des 17./18. Jh. In Preußen seit 1717, zunächst in Form von Mehrfamilienhäusern für Soldaten (z. B. Potsdam, Ludwigslust, Berlin). In Sachsen der Typ der Mannschaftsunterkünfte mit Offiziers-, Stabs-, Mannschafts-, Wirtschafts-, Stall- u. Wachgebäuden. Seit 19. Jh. Bevorzugung des speziellen Typus des Mittelganghauses mit Einzel-u. Mannschaftsräumen. |
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