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Handelsgebäude, seit 14. Jh. aus Erdgeschoß-Verkaufslauben von Bürger- u. Rathäusern entstanden. Entsprechend der Bedeutung u. Wirtschaftslage der Städte seit der Spätgotik zu eigenständigen, das Stadtbild mitbeherrschenden Gebäuden entwickelt (z. B. Tuch- u. Gewandhäuser, Fleischhallen, Fischhäuser). Vom 17.-19. Jh. auch Zusammenfassung von Einzelhändlern in besonderen Kaufhöfen. Differenzierung der Angebotssortimente führte seit dem 19. Jh. zur Herausbildung des mehrgeschossigen Warenhaustyps. Bahnbrechend waren Frankreich, England u. Deutschland mit zentralen glasüberdeckten Lichthöfen, charakterist. Treppenführungen, Schaufensterfassaden u. dgl. (z. B. Ger-son in Berlin, 1849 von Friebus; Wertheim in Berlin, 1897-1904 von A.Mes-sel). Im 20. Jh. Nebeneinander von mehrgeschossigen Großraumanlagen u. l-2geschossigen Kaufhallen. |
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