| |
Herausbildung mit der Entstehung christl. Ordensgemeinschaften, bei der sich Mönche u. Nonnen getrennt zur Pflege asket. Lebensweise abseits von Siedlungen niederließen. Anfänge in Ägypten (4. Jh.), von dort Ausbreitung über den gesamten byzantin. Feudalstaat. Seit 529 mit Gründung des Benediktinerordens (Benediktinerbaukunst) Ausgangspunkt für die europäische Entwicklung gegeben. Durch Neulanderschließung, Feldbau, Krankenpflege, Ausübung von Kunst u. Wissenschaft von entscheidender Bedeutung für die Herausbildung der Produktivkräfte im Mittelalter, speziell die Zisterzienser (Zisterzienserbaukunst) u. Hirsauer (Hir-sauer Bauschule). Grundform der Klosteranlage bestehend aus Kirche u. meist nach Süden gelegener Klausur mit Kreuzgang, Kapitelsaal, Dormitorium, Refektorium, Kalefaktorium u. Wirtschaftshof; teilweise mit Sondergebäuden, wie Abthaus, Gästehaus, Novizenhaus, Hospital, Schule. Abweichend seit 13. Jh. die städt. Anlagen der Bettelorden ohne Wirtschaftshöfe, z.T. auf dem eng begrenzten Stadtterritorium gebäudemäßig eingeschränkt oder auch bei Randlagen in städt. Wehranlagen einbezogen. auch Ordensbaukunst, Buddhist. Architektur. |
|