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entwickelt aus ältesten Hospitälern vor der Zeitrechnung in Kaschmir u. Ceylon, dann erst wieder im frühen Mittelalter im Zusammenhang mit Klöstern (z. B. im Plan von St. Gallen, um 820). Seit A. 12. Jh. selbständige Bauten in Zentren u. an Hauptstraßen von Städten (z.B. Freiburg/Br.). Im 13. Jh. als großräumige Krankensäle in Verbindung mit einer Hospitalkirche (z. B. Lübeck, 1234). Erst im Spätmittelalter räumlich differenzierter (z. B. in Nürnberg, E. 15. Jh.) u. aus Gründen der Seuchengefahr zunehmend an die Stadtränder verlegt. Mit den wissenschaftl. Fortschritten der Medizin u. Krankenpflege entstanden aus den einfachen Bettenhäusern mit einigen Behandlungsräumen spezialisierte u. funktionell gegliederte Bebauungssysteme (Pavillon-,Kamm-, Block-, Breitfuß- u. Hochhaussystem, Doppel-T-Prinzip). |
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