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[gr.], planmäßiges, nach strengem geometr. System angelegtes Gefüge von Irrgängen, die dem Eintretenden das Auffinden des Zielraumes u. das Wiederauffmden des Zuganges erschweren. Älteste Beispiele vermutlich bei ägypt. Grabanlagen in Fayum (um 1850 v.u.Z.). Im 2. Jt. v.u.Z. von den Griechen übernommen (z.B. Pylos, um 1200 v. u. Z.), möglicherweise mit kult. Funktion. Seitdem im Schrifttum Gegenstand variabelster geistl. u. weit. Interpretation (Irrwege des Lebens, Symbolik für kompliziertes Bauen u. dgl.). Im 17718. Jh. beliebtes Element der Gartenbaukunst, speziell in französisch beeinflußten Barockparks. |
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