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Einzelhandelseinrichtungen, die seit der röm. Antike als selbständige Räume in Erdgeschossen von Wohnhäusern entstanden. In europäischen Städten im Mittelalter zunächst als Anbauten (Verkaufsarkaden) an Wohngebäuden oder Holzbuden auf Marktplätzen (Budiken) angelegt. Seit E. 15. Jh. ebenfalls Verlagerung in die Wohnhauserdgeschosse. Seit 17718.Jh. vielfach Errichtung von massiven Verkaufsgewölben mit Kolonnaden, Verkaufshöfen u. Basaren an städtebaulich bevorzugten Stellen. Im 19. Jh. Entstehung des Sondertypus der Passage. Seit etwa 1850 Öffnung der Läden durch große Schaufenster, seit E. 19. Jh. zunehmende Auflösung der Außenfassaden im Interesse der Käuferwerbung. Seit 1924 Herausbildung selbständiger Verkaufspavillons. Rationalisierung des Handels u. Verkaufs führten in 2. H. 20. Jh. zur Entstehung sortimentreicher Supermärkte u. Einkaufscenter. |
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