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Manierismus

 
     
  [italj, Periode des Überganges von der Spätrenaissance zum Frühbarock, in Italien seit etwa 1530 einsetzend, in den europäischen Ländern nördlich der Alpen etwa 2. H. 16. Jh.-1620. Hauptausprägung in Malerei, Plastik u. Kunsthandwerk. In der Architektur gekennzeichnet durch Abkehr von den ausgewogenen klass. u. idealen Proportionsschemata der Renaissancetheoretiker. Typisch waren neue Säulenordnungen, opt. Täuschungen, vertikale Überdehnungen der Architekturglieder, illusionist. Architekturmalereien, theaterartige Kulissenwirkungen, insbesondere aber die Auswucherung dekorativer Ornamentformen (Beschlagwerk, Rollwerk. Floris-Stil). Sonderentwicklungen des gegenreformator. Kirchenbaues in Form der Jesuitenbaukunst.  
 

 

 

 
 
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