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[gr., lat.], architektonisch aufwendig gestaltetes Grabmal, abgeleitet vom Grabmonument des König Maussolus in Halikarnassos/Kleinasien (um 352 v.u.Z.). Grundaufbau aus Sok-kel, Grabtempel u. Pyramidendach in der Folge vielgestaltig variiert. Seit Römerzeit Übertragung der Bezeichnung auch auf große Familiengrabmale. Bedeutende Beispiele: Augustus-Mauso-leum (28 v. u. Z.) u. Hadrians-Mauso-leum (um 138 u. Z.) in Rom, Theode-richsgrab in Ravenna (um 526). In Europa bis zum Klassizismus selten, seit 19. Jh. Übertragung des Mausoleumsgedanken auf viele Grab- u. Heldengedenkstätten. |
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