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schweizer. Arch. (1889 Basel-1954 Crocifisso b. Lugano). Seit 1909 in Berlin, Besuch von Kursen an Kunstgewerbeschule u. TH Charlottenburg. Beeinflußt nach Englandaufenthalt 1912-13 durch engl. Wohnungsbau u. die Gartenstadt-Bewegung. Ab 1919 selbständig in Basel, Mitglied der dt. Bodenreformbewegung u. des Verbandes Schweizer Konsumvereine. 1927-30 Direktor des Dessauer Bauhauses. Nach Entlassung wegen KPD-Zugehörigkeit mit einer Studentengruppe Übersiedlung nach Moskau als Chefarch. von GIPROWTUS u. Lehrer der Hochschule für Architektur. 1936 Rückkehr in die Schweiz. 1938-49 tätig in Mexiko, u. a. als Direktor des Instituts für Städtebau u. Planung u. in ministeriellen Bereichen des Wohnungs- u. Sozialbaues. Hauptvertreter des Neuen Bauens unter starker Betonung der sozialen Funktion u. strenger Sachlichkeit. Hauptwerke: Entwurf für Völkerbundpalast in Genf (1927), Laubenganghäuser in Dessau (1930), Gewerkschaftsschule in Bernau (1928-30). |
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