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überwiegend 4- bis 5ge-schossiges städt. Mietshaus des späten 19./frühen 20. Jh., meist eingebunden in flächenmäßig größere, durch Korridorstraßen erschlossene u. stark verdichtete Bebauungskarrees von Industriestädten u. Arbeiterwohnvierteln. Bestehend aus Vorder-, Seiten- u. Hintergebäude an einem oder mehreren Hinterhöfen unter sozialer Staffelung der Bewohnerschaft vom Vorder- zum Hinterhaus bei Abnahme der Wohnungsgröße u. der sanitären Ausstattung; Wohnqualität auch beeinträchtigt durch eingelagerte Handwerks- u. Industriebetriebe. Zur größten dt. Mietskasernenstadt entwickelte sich um die Jh.wende Berlin; ähnl. Verbreitung auch in anderen europäischen Industriestädten. auch Hinterhaus. |
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