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Sammelbezeichnung für die in bildender Kunst, Architektur u. Kunsthandwerk existierenden illustrierten Skizzen-, Modell-, Schriftmuster-, Ornament- u. Möbelbücher, die über Generationen, Stilperioden und z. T. über Ländergrenzen hinweg bestimmte praktische Gestaltungsgepflogenheiten überlieferten. Aus dem Mittelalter erhielten sich etwa 30 derartige Fragmente (10.-15. Jh.), z. B. das Bauhüttenbuch des Villard de Honnecourt (um 1230). Seit der Erfindung der Buchdruckerkunst nahmen die Beispielsammlungen unterschiedl. künstler. Ranges bis zum 19. Jh. zu, jedoch mit fast ausschließlich handwerkl. Bestimmung. |
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