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(Neubarock), eine Stilrichtung des Historismus der 2.H. 19. Jh. mit bewußter Rückwendung zur Formensprache des Adels. Besondere Förderung in der Periode der Entstehung von Monarchien (2. Kaiserreich in Frankreich, Dt. Kaiserreich 1871), in Deutschland als Wilhelminischer Stil ausgeprägt. Gekennzeichnet durch gesteigertes Pracht-u. Repräsentationsbedürfnis, Monumentalität u. Pathos §. r der Staatsbauten. Im 1. Jahrzehnt des | 20. Jh. durch Jugendstil, Neoklassizis- | j| mus u. Neues Bauen verdrängt. Hauptvertreter u. Beispiele: Ch. Garnier (Oper Paris, 1861-74), F. Hitzig (Börse Berlin, 1859-63), P. Wallot (Reichstagsbau in Berlin, 1884-94), J. Raschdorff (Berliner Dom, 1894-1904), E. E. v. Ihne (Staatsbibliothek Berlin, 1908-14). |
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