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(Neuromanik), Strömung des Historismus, etwa 1813-1910. In der 1. Phase (bis 1850) unter freier Anwendung der Stilformen neben der Neogotik propagiert. Stärkste Verbreitung im Kirchenbau Bayerns, des Rheinlandes u. Niedersachsens, aber auch in Frankreich, USA u. Skandinavien. In der 2. Phase (nach 1850) nach intensiveren geschichtl. Formstudien Übergang zu historisch getreuen Nachahmungen sowie Erweiterung auf öf-fentl. u. private Profanbauten, wie Rathäuser, Bahnhöfe, Postämter, Verwaltungsbauten, Museen, Schulen u. Villen. Hauptbeispiele in München, Köln, Aachen, Berlin u. Potsdam (Rundbogenstil). Hauptvertreter: L. v. Klenze, F. v. Gärtner, H. Hübsch, E.-F. Zwirner, F. Schwechten u. L. Persius). |
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