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Orangerie

 
     
  [frz.], in nördl. Ländern im Zusammenhang mit Schloß- u. Gartenanlagen des 17./18. Jh. errichtetes Gewächshaus für nicht winterharte Pflanzen südl. Klimabereiche (Orangen- u. Zitronenbäume, Oleander, Palmen usw.). In der Regel heizbare eingeschossige Gebäude mit zentralem Mittelsaal u. 2 Seitenpavillons, die durch eine nach Süden gerichtete Fensterfront (oft auch Fenstertüren) belichtet werden. Seit E. 18. Jh. mit neuen Auffassungen der Gartenkunst durch rein funktionell bestimmte Treibhäuser ersetzt. Hauptbeispiele: Versailles (J. H. Mansart, 1684-86), Potsdam, Neuer Garten (G. H. Langhans, um 1790) u. Sanssouci (F. A. Stüler, 1851-60), Übertragung auf das Anlageprinzip des Dresdener Zwingers (M.D.Pöppelmann, 1711-22).  
 

 

 

 
 
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