[lat], in frühchristl. Zeit Bezeichnung für ein kleineres kapellenartiges Bethaus. Von den Zisterziensern übertragen auf die Klosterkirche, seit E. 12. Jh. ausgedehnt auf kleinere Chorkapellen u. Kapellen im Emporengeschoß, die besonderen Würdenträgern für Privatandachten vorbehalten waren. Auch Bezeichnung für Schloß-, Spitalkapellen, Orgelemporen.