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(Deutschordenskunst), Architektur des führend an der dt. Ostexpansion beteiligten Dt. Ritterordens (M. 13.-A. 16. Jh.). Verkörpert in erster Linie durch die Ordensburgen in der Backsteingotik. Wehrhafte Verteidigungsanlagen (Hochmeister- u. Bischofsitze), die sich aus der Kombination von Burg u. Kloster ergaben. Bedeutendster Bau ist die Marienburg (1280-A.15.Jh.) als ehem. Sitz der Ordenshochmeister. Ebenso beachtlich waren die Anlagen in Marienwerder, Alienstein, Rastenburg, Neidenburg, Rössel, Georgenburg, Reval u. a. als Stützpunkte in einem dichten Netz mit Abständen von 20-30 km. Die Architektur insgesamt von größtem Einfluß auf den Sakral- u. Profanbau im ehem. Ostpreußen, in Lettland u. Estland. |
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